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Coverschnitte
Für die Werkreihe Coverschnitte bearbeite ich Magazincover (vereinzelt auch Modeanzeigen).
Durch Ausschneiden lösen sich die geschlossenen Oberflächen der vorgefundenen Abbildungen auf – gleichzeitig werden die von mir zuvor überzeichneten Teile und Texte hervorgehoben.
Ich erforsche be diesem Verfahren, wie sich Medienbilder (bzw. Images) aus ihrer massenmedialen, oft klischeehaften Verpuppung lösen lassen und womöglich wieder einen originären Bild-Charakter bekommen können.
Nicht zuletzt aufgrund des Identifikationspotentials der auf dem Cover oder der Anzeige abgebildeten Personen bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Frage nach der Wahrnehmung von Identität, deren Wandelbarkeit und der damit einhergehenden Zugehörigkeits- bzw. Abgrenzungskonstruktionen.
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For the series Coverschnitte, I rework magazine covers (and, on occasion, fashion ads).
Through the act of cutting, the closed surfaces of the source images dissolve—while simultaneously highlighting the parts and texts I have previously overlaid.
With this process, I explore how media images can be released from their mass-media, often clichéd, constraints and potentially regain an authentic visual character.
Not least because of the potential for identification with the people depicted on the cover or in the advertisement, this process offers numerous points of connection to the question of the perception of identity, its mutability, and the associated constructions of belonging and distinction.